Super Anleitung! Wir bauen nächstes Wochenende unser erstes Hochbeet. Die Schichten-Erklärung ist sehr hilfreich.
Ein Hochbeet ist aus meiner Sicht der beste Einstieg für alle, die mit dem Gemüseanbau beginnen möchten. Es bietet viele Vorteile: rückenschonendes Arbeiten, weniger Schneckenbefall, bessere Erde und eine verlängerte Anbausaison, weil sich die Erde schneller erwärmt.
Für ein langlebiges Hochbeet empfehle ich Lärchenholz oder Douglasie – beide Hölzer sind von Natur aus witterungsbeständig und brauchen keinen chemischen Holzschutz. Die Standardmaße sind 200 × 80 × 80 cm, aber ihr könnt das natürlich anpassen. Wichtig: Die Breite sollte 120 cm nicht überschreiten, damit ihr von beiden Seiten bequem die Mitte erreicht.
Wählt einen Platz mit mindestens 6 Stunden Sonne pro Tag. Die Längsseite sollte nach Süden zeigen. Der Untergrund sollte eben und fest sein – Rasen oder Erde sind ideal.
Schraubt die Eckpfosten an die Bretter. Beginnt mit der Unterseite und arbeitet euch nach oben. Kontrolliert mit einer Wasserwaage, ob alles gerade steht.
Legt das Wühlmausgitter auf den Boden des Hochbeets und lasst es an den Seiten etwa 10 cm hochstehen. So verhindert ihr ungebetene Gäste von unten.
Tackert Noppenfolie an die Innenwände. Das schützt das Holz vor Feuchtigkeit und verlängert die Lebensdauer deutlich.
Ein Hochbeet wird in Schichten befüllt – von grob nach fein:
Im ersten Jahr ist die Nährstoffversorgung besonders hoch. Nutzt das für Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini, Kürbis oder Gurken. Ab dem zweiten Jahr könnt ihr Mittelzehrer (Salat, Möhren, Kohlrabi) setzen und im dritten Jahr Schwachzehrer wie Kräuter und Hülsenfrüchte.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Bauen und Bepflanzen! Bei Fragen schreibt mir gerne einen Kommentar.
Super Anleitung! Wir bauen nächstes Wochenende unser erstes Hochbeet. Die Schichten-Erklärung ist sehr hilfreich.
Ich kann Lärchenholz nur empfehlen. Unser Hochbeet aus Lärche steht jetzt im fünften Jahr und sieht immer noch top aus.